Trainings-Prokrastination? 5 Wege, um (endlich) besser zu starten!

Nicht jeder ist für ein Workouts gebacken. Das Schlimme an neuen Vorsätzen ist, dass sie wie das gute Wetter einfach irgendwann unerwartet wieder verschwinden.

Damit Dein Start ins Training nicht nur gelingt, sondern einfache Bewegungen zum Bestandteil Deines Alltags werden, bekommst Du 5 erfolgsbewährte Tipps:


5 Tipps für einen gelungenen Start ins Training

Tipp Nummer 1
Trinke und esse ausreichend vor dem Workout

– Sorge vor dem Workout für genügend Nährstoffe in Deinem Körper. Denn jedes Training bedeutet für Deinen Körper eine Belastung, bei der er auf die verfügbaren Ressourcen, d. h. die verfügbaren Nährstoffe zurückgreift. Möchtest Du ehrlich an Deine Grenzen gehen, dann sorge für genügend Wasser, gesunde Kohlenhydrate, Fette und Eiweise vor, und nach dem Workout.

Tipp Nummer 2
Übertreibe es nicht!

– Gerade am Anfang neigen vielen dazu (dazu zählte ich mich mit 16 Jahren auch, als ich mit Krafttraining begann) mehr Leistung zu erbringen, als sie physisch, also körperlich in der Lage wären. Du bist am Anfang die Belastung durch z. B. Jumping Monkeys, Entengang Punches oder Burpees Kicks nicht gewohnt – vor allem nicht in der Frequenz von 25 bis 100 Burpees. Das ist nicht schlimm. Arbeite Dich langsam hoch. Wenn Du in einem Workout bereits nach der 1. Runde Deine Grenzen spürst: Pausiere und führe ggf. das Training am nächsten Tag erst fort. Das ist keine Schande. Deine Gesundheit ist wichtiger als das Workout von Anfang an durchzuziehen.

Tipp Nummer 3
Fange klein an

– Beginne nicht direkt mit FastfoodWorkouts! Diese sind hart – selbst für erfahrene Sportler. Da kommst Du hin, das verspreche ich Dir. Das schaffen wir zusammen. Aber es ist wie in der Vorbereitung auf einen Marathon: Wir müssen uns gezielt und stückweise zum Ziel vorarbeiten. Solltest Du unerfahren sein oder für eine längere Zeit keinen Sport gemacht haben, beginne Dein Kraftausdauertraining mit einem gezielten Burpee-Workout. Wiederhole dieses Workout 3x pro Woche und Du wirst innerhalb kurzer Zeit unglaubliche Veränderungen spüren:

Burpee-Workout: 1 Runde | 15 Sekunden Pause zwischen den Übungen
– 25 Runs High Knees
– 10 Burpees Gamma
– 10 Jumps
– 20 Burpees Beta
– 10 Situps Punches
– 25 Burpees Alpha
– 10 Jackknives
– 20 Burpees Beta
– 10 Rudern
– 10 Burpees Gamma
– 25 Runs High Knees

 

–> Tutorials zu den Übungen findest Du hier (hier klicken!)

Tipp Nummer 4
Geh‘ an Deine Grenzen – jedes Mal und ausnahmslos

– Trainiere nicht, wenn Dir nicht danach ist. Du bist jetzt flexibel und entscheidest selbst, wann und wo Du wie lange trainierst. Nutze das. Vergiss die Öffnungszeiten und notfalls feste Trainingstermine im Kalender. Aber verschiebe nicht bis Du Dein Training absagen musst. Wenn Du trainierst, dann solltest Du 100 % dahinter stehen und bewusst jede Übung ausführen. Und vermeide einen Fehler, der über Dein Trainingserfolg immer entscheidet: Gehe immer an Deine Grenzen! Du solltest in jeder Trainingseinheit mindestens einmal Deinen inneren Schweinehund schreien hören: „Ich kann nicht mehr. Das geht nicht. Ich schaffe das nicht!“ – und genau dann machst Du weiter. Bist schneller und stärker als Deine innere Stimme. Bei Burpee Nummer 17 willst Du aussteigen? –> Du machst weiter! Notfalls legst Du kurz ab, atmest 2 Mal durch und führst mindestens 2 weitere Wiederholungen durch bis Du die finale Marke geknackt hast (pausiere dazu einfach das Video).

Tipp Nummer 5
Fahre Körper & Geist runter

– Beende Dein Training bewusst. Trinke ausreichend während und vor allem nach dem Training. Gönne nach dem Training Deinem Körper seine verdiente und angemessene Ruhe –> Vermeide daher unbedingt Stress jeder Art nach dem intensiven Training. Dein Körper merkt die einkehrende Ruhe und beginnt sofort nach dem Training mit der Regeneration, d. h. die sogenannte „Reparaturphase“ beginnt. Dein Körper wird für alle anstehenden Anforderungen vorbereitet, stärker gemacht, sodass Du beim nächsten Mal noch mehr geben kannst und stärker bist.