Die Top 10 Ausreden für Sport – erkennst Du Dich wieder? (inkl. Lösungen)

Sport? Definiere Sport und ich teile Dir meine bereits jetzt getroffene Entscheidung knallhart ins Gesicht mit!


Ich kenne es von mir selber – zumindest war es früher so: Ich habe mir vorgenommen, endlich wieder Sport zu machen. Endlich etwas für meine Gesundheit und Fitness zu tun. Aber alleine? Dann lieber mit einem Freund, einer Freundin. Und wie durch ein Wunderwerk ist es nur bei diesem schönen Gedanken geblieben.
Was ist passiert?

Im Kopf spielte sich ein gemeingefährlicher Cocktail aus der verzweifelten Suche nach Gründen gegen eine aktive Bewegung. Dabei muss die Bewegung nicht schlimm sein. Bewegung und Aktivität widerstrebt in den meisten Fällen unserer Natur: Wir mögen es gerne bequem, gemütlich und sicher.

Denn seien wir mal ehrlich: Bewegung, besonders „Sport“ schadet auf den ersten Blick unserem Körper. Er ist intensiven, teils ungewohnten Belastungen ausgesetzt. Du röchelst, ringst und schnappst nach Luft und findest einfach alles nur anstrengend. Der Muskelkater, der sich 1-2 Tage später im und am Körper breitmacht, ist keine zielführende Motivation, das Training bald zu wiederholen und weiterzumachen. Habe ich recht?


Lies daher hier die bekanntesten und beliebtesten Ausreden & die Gegenargumente für FitnessDefense

1. Ich möchte nicht so viele Muskeln aufbauen
Viele scheuen ein Training, Workouts oder generell Sport, weil sie irrigerweise glauben, damit viel zu viele Muskeln aufzubauen. Das ist falsch.
Richtig ist, dass Deine Muskeln stärker und voluminöser werden – aber das ist logisch. Denn dadurch dass Du Deinen Muskeln Reize gibst, erhöhen sie jedes Mal ihre Leistungsbereitschaft für kommende „Aufgaben“, d.h. Workouts. Je häufiger Du trainierst, umso stärker wirst Du – Dein Körper lernt und arbeitet mit Dir.
Solange Du aber keine unnötigen Nahrungsergänzungsmittel wie literweise Eiweißdrinks o. Ä. zu Dir nimmst, wirst Du auch nicht wie ein ausgereifter Bodybuilder aussehen.
Fazit: Bewegung strafft Deine Muskulatur und macht Dich ingesamt stärker (physisch & mental) für alle kommenden Aufgaben)

2. Ich bin zu alt für Sport
Du wirst nie zu alt sein für Bewegung oder Sport. Es kommt immer auf Deine physischen Voraussetzungen an: Bist du gesund? Hast Du Beschwerden? Bist Du phyisch, d.h. körperlich (z. B. wegen einer Verletzung) eingeschränkt? Was könntest Du (rein theoretisch) machen? Bei Kniebeschwerden fallen Kniebeugen z.B. aus Deinem Programm – dafür gibt es aber Alternativen.
Es kommt immer darauf an, welche Einstellung Du hast. Wenn Du etwas ändern willst, musst Du die Entscheidung jetzt treffen und die nötigen Maßnahmen jetzt ergreifen.
Möchtest Du fitter, gelenkiger und gesünder werden? Fange mit einem kurzen Workout an. Du brauchst nicht direkt ins Fitnessstudio gehen und Dich dort anmelden, eine Stunde im Park laufen oder mindestens 1 Stunde oder länger mit Hanteln trainieren. Vergiss den Quatsch, den Du von Anderen vielleicht mal gehört hast –> Das hat man mir auch jahrelang versucht einzureden.
Es reicht bereits 5-10 Minuten an einem Tag zu trainieren, um gesünder, fitter und ausgeglichener zu werden. Das garantiere ich Dir nicht aus meiner Erfahrung, sondern das verspreche ich Dir (wenn Du anderer Meinung bist, schreibe mir gerne Deine Meinung direkt per Mail)

3. Ich bin zu ungelenkig
Falsch! Du bist noch zu ungelenkig. Aber mal ganz ehrlich: Für welche Sportart, die Du so gerne machen würdest, wird absolute Gelenkigkeit vorausgesetzt? Natürlich ist es von Vorteil, eine gewisse Gelenkigkeit z.B. im Bereich des Kampfsportes zu haben. Aber diese gewinnst Du automatisch durch ein regelmäßies Training. Ich kann aus Trainersicht sagen, dass ich schon Teilnehmer hatte, bei denen ich stolz war, wenn sie ihren Oberkörper um 30 Grad nach vorne verstellen konnten. Mittlerweile haben wir erstaunliche nachhaltige Ergebnisse erzielt und so die Gesundheit und vor allem die Gelenkigkeit gravierend verädert.

4. Alleine Sport zu treiben ist langweilig
Das stimmt. Das kann ich unterschreiben und stimme Dir vollkommen zu. Die Lösung: Verabrede Dich – frage Deine Freundin / Deinen Kumpel, ob Ihr Euch nicht beide etwas bewegen wollt. Vermeide vielleicht das Wort „Sport“, da Ihr eventuell etwas Negatives damit verbindet. Nennt das, was Ihr vorhabt „aktive Bewegung“. Trefft Euch zum Laufen oder führt zusammen eines der 3 Hammerbody-Workouts zusammen durch. Denn wenn Ihr zusammen leidet, leidet Ihr zwar nicht weniger, aber das Leiden macht viel mehr Spaß 🙂

5. Ich habe keine Zeit – mein Job spannt mich zu sehr ein
Es ist verständlich, dass Du das nach einem stressigen Tag so siehst. Denn: Du hast viel erlebt, fühlst Dich ausgelaugt. Da durstet Dein Körper nach allem, nur nicht nach mehr Bewegung und Aktivität.
Trenne Deine gegenwärtigen Gefühle von Deinen Zielen und den damit verbundenen Vorteilen. Komm‘ in Ruhe zu Hause an und fahre Deinen Körper und Deine Gedanken runter. Wenn die nötige Ruhe eingekehrt ist, wirst Du viele Dinge anders sehen.
Falls Du jetzt positiver bist und etwas Ruhe hast: Beginne Dein Workout. Starte eines der Workouts, die Du erhalten hast oder stelle Dir Dein eigenes zusammen. Alternativ: Schmeiss‘ Dich in Deine Laufklamotten und gehe eine kleine Runde laufen.
Du musst nicht lange trainieren, aber besiege Deinen blöden inneren Schweinehund, der Dir weißmachen wollte, dass Du „keine Zeit für ein Training hättest“.

6. Das Fitnessstudio ist zu teuer und zu voll
Das ist leider oft eine Tatsache. Du kannst allerdings nur mutmaßen, denn Du weißt es nicht, bevor Du nicht selbst im Studio stehst. Dann hättest Du immer noch die Möglichkeit, Dich an anderen Geräten zu verausgaben oder wieder zu fahren.
Alternativ: Wenn Du zu den üblichen „Rushhour-Zeiten“ trainieren möchtest, mache ein Workout zuhause. Denn Du weißt ja: Du brauchst keine zusätzlichen Geräte, Du brauchst kein Studio, Du brauchst nicht mal Deine Wohnung  zu verlassen –> Denn die mächtigste Waffe für ein gutes Training hast Du immer bei Dir: Deinen eigenen Körper.
Mein Tipp: Führe eines der 3 Workouts selbständig zu Hause durch (ich persönlich trainiere nur noch nach diesen Prinzipien und habe seit Jahren kein Studio mehr besucht // aber das würde Dir natürlich kein Fitness-Studio-Betreiber verraten!).

7. Es regnet – ich möchte nicht rausgehen
Das Wetter kann immer einen Strich durch die Trainings-Rechnung machen. Aber Schluss damit! Übernimm die Verantwortung für Deine Ziele:
Wenn Du nichts ändern möchtest, wirst Du immer eine Ausrede finden –> Es regnet. Es ist zu warm. Es ist zu winnig. Das Wetter ist zu schön. Ich fühle mich einfach viel zu gut, um dieses Gefühl mit Sport kaputtzumachen.
Du musst bei schlechtem Wetter nicht draußen trainieren: Schnapp Dir eine Matte, verschaff‘ Dir etwas Platz und führe z. B. das Burpee-Workout durch, das Du in einer der letzten Mail von mir erhalten hast. Es gibt so viele Möglichkeiten. Stelle einen Timer auf 10 oder 15 Min. und führe Deine favorisierten Übungen durch.
Wenn Du absolut keinen Plan, keine Orientierung, keine Idee hast: Dann schreibe mir bitte. Ich helfe Dir und erstelle Dir auch gerne kosten.los Dein eigenes Workout. Gemeinsam schaffen wir das 🙂

8. Das Training dauert viel zu lange – darauf habe ich keine Lust
Du entscheidest, wie lange ein, wie lange Dein Training geht. Und das jedes Mal. Natürlich kannst Du im Fitnessstudio stundenlang trainieren. Manche Pläne, die man von Trainern erhält, brauchen ihre Zeit. Aber ziehe mal von der Gesamtzeit von sagen wir mal 2-2,5 Stunden die Pausen, die Wechselphasen zwischen den Geräten, die gedanklichen Abschwefungen bzw. Tagträumereien, das Quatschen und Plaudern mit Bekannten mal ab. Effektiv bleibt deutlich weniger als 1 Stunde.
Mit FitnessDefense brauchst Du nicht mal eine halbe Stunde –> keine 30 Minunten, um Deinen ganzen Körper so zu trainieren, dass Du danach überglücklich und kaputt, d.h. stolz auf Dich bist.

9. Ich habe (Angst vor Muskelkater)
Besiege Deine Angst. Erinnerst Du Dich an eine der ersten Mails, in der ich Dich über den Muskelkater aufklärte? Du kannst ihn nie gänzlich vermeiden, aber Dich auf ihn vorbereiten. Am Anfang wirst Du mehr Muskelkater haben. Das ist normal. Das ist ein unausweichlicher Weg. Du konfronierst Deinen Körper mit ungewohnten Belastungen. Du drängst ihn regelrecht aus seiner Komfortzone. Das ist gut. Das ist richtig, auch wenn der Muskelkater Dir vermittelt, dass das alles falsch war.
Falsch wäre es: So viel Angst vor ihm zu haben, dass Du entweder nicht mit einem Workout beginnst oder Dich von ihm so einschüchtern lässt, dass Du nicht mehr weitermachst. Sobald er abgeklungen ist, bist Du stärker als jemals zuvor. Du wirst garantiert mehr leisten können, weil Deine Muskeln mehr Widerstandsleistung entwickelt haben. Freue Dich über diesen Erfolg.
Denn jeder kleine Erfolg führt Dich langfristig zum Ziel. Ich gehe gerne diesen Weg gemeinsam mit Dir.

10. Ich fange morgen (ganz bestimmt) an
Seien wir mal ehrlich: Die Wahrscheinlichkeit, dass Du morgen anfängst ist schwindendgering. Es ist einfacher, eine früher getroffene Entscheidung, die Du eigentlich heute in die Tat umsetzen wolltest, wieder in die Zukunft, in die Hände Deines Zukunfts-Ichs zu legen. Denn damit gibst Du eine Entscheidung, die Verantwortung ab und vertagst sie.
Das ist einfach und gemütlich. Ein Gedanke weniger.
Du musst nicht offenen Armen und jubelnden Sprüngen Dich in ein 60 Minuten-Workout stürzen. Fange locker an, mache Deinen Körper & Geist hungrig auf Dein Training. Wärme Dich locker auf und starte langsam. Schaffe Dir auch Belohnungen für ein Workout – wie einen Kinobesuch, einen gemülichen Abend oder ein leckeres und gesundes Abendessen. Du wirst merken: Wenn die ersten Schritte getan sind, kommt der Rest automatisch ins Rollen und Du wirst klasse Ergebnisse erzielen.